PLN005 Freiraumgalerie

Von wegen Graffiti ist nur Schmiererei… 
Bei unserem kleinen Ausflug nach Halle (Saale) haben wir mit Philipp Kienast von der Freiraumgalerie gesprochen und gelernt, dass mit ein bisschen Farbe nicht nur einfach ein Bild entsteht, sondern sogar Stadtentwicklung betrieben werden kann.

Halle ist zwar die größte Stadt in Sachsen-Anhalt, hat Hochschulen und zieht damit viele junge Leute an, dennoch kämpfte die Stadt seit der Wiedervereinigung mit stetigem Einwohnerverlust und einem steigenden Leerstand.

Die Freiraumgaleristen haben mit Pinsel und Pigment in Halles Osten  Freiimfelde – dem Viertel mit dem größten Leerstand in der Stadt – neues Leben eingehaucht und mit Wandkunst einer urbane Kultur neue Impulse gegeben. Anwohner*innen interessieren sich wieder für ihr Viertel und engagieren sich so selbst für ein lebendiges Stadtteil, in dem sie gerne leben wollen.

Shownotes

Halle Freiimfelde, Halle-Neustadt, Montag Stifung Urbane Räume, Urbane Nachbarschaft Freiimfelde, Kritik an Wandbild am Wolff-Gymnasium

Mehr zum Thema:

PLN004 Berliner U-Bahnhöfe

In dieser Episode geht es um Berliner U-Bahnhöfe. Vor allem um die Bahnhöfe der Nachkriegsmoderne des Architekten Rainer G. Rümmler. Sie sind von den 60ern bis in die 90er Jahre entstanden und nach teilweise über 40 Jahren Nutzung mittlerweile etwas renovierungsbedürftig. Welche architektonischen und gestalterischen Qualitäten haben diese Bahnhöfe dennoch? Wie sind sie in die Geschichte des Berliner U-Bahnnetzes einzuordnen und welche Rolle spielt der Denkmalschutz? Darüber sprechen wir mit:

Sie haben die Initiative Kerberos gegründet und setzen sich seit 2016 für den Erhalt der Berliner U-Bahnhöfe der Nachkriegszeit ein.

Shownotes:

Alfred GrenanderBruno Grimmek, Werner Düttmann, Ralf Schüler und Ursulina Schüler-Witte, Bierpinsel, ICC, Ludwig Leo, Wasserumlauftank, Rainer G. Rümmler, Spolien, Luch, Kerberos Statue von Waldemar Grzimek, U7-Bahnhöfe in der Berliner Denkmaldatenbank.

PLN003 Flussbad

Ab 2025 soll es möglich sein im Kupfergraben zwischen Lustgarten und Bodemuseum mitten in Berlin zu schwimmen. Wie das funktionieren kann und welche Hindernisse dafür überwunden werden müssen, erzählen uns Charlotte Hopf und Andreas Titze vom Flussbad.

Perspektive Lustgarten – CC BY-NC-SA 4.0 realities:united/Flussbad Berlin e.V.

Shownotes:

Flussbad Berlin, Verortung: Spreekanal und Kupfergraben, Der Spreekanal, Cottbuser Ostsee, Holcim  Award, Testfilter, Finowmaß, Berliner Koalitionsvereinbarung 2016-2021, Bundeswasserstraßen, Freiheits- und Einheitsdenkmal, Lustgarten, Flussbadgarten.

PLN002 Die Stadt in der Science Fiction



Was können wir von Science Fiction (-Städten) lernen? Sollten wir unsere Städte von Autoren und Künstlern planen lassen? Wie schafft man es für das Filmegucken bezahlt zu werden? Und hat man dann noch Spaß an Filmen?

Wir haben nachgefragt bei drei Wissenschaftlern des Forschungsprojektes Von Science-Fiction-Städten lernen – Szenarien für die Stadtplanung:

  • Moritz Maikämper, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Stadtmanagement (BTU),
  • Steffen Krämer, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Angewandte Medienwissenschaften (BTU) und
  • Bodo Rott, künstlerischer Mitarbeiter am Fachgebiet plastisches Gestalten (BTU).

Neben oben genannten Fragen geht es um das Forschungsdesign des Projektes, die Gestalt der Städte in den untersuchten Medien und die Themen und Szenarien in der Science Fiction. Wir diskutieren zudem darüber, ob das Schreiben von Science Fiction Geschichten zur Methode der Stadtplanung gemacht werden kann.

Shownotes:

BBSR, BTU Cottbus-Senftenberg, Hochschultag der Nationalen Stadtentwicklungspolitik, Science Fiction, Club of Rome, Appleseed, New Babylon, Soylent Green, Cloud Atlas, Homo Ludens, Blade Runner, Black Mirror (Fifteen Million Merits), Ghost in the Shell (Manga), Ghost in the Shell (Film), Logan’s Run, Buckminster Fuller, High-Rise, Tesla vergrößert Batteriekapazität per Softwareupdate

Mehr zum Thema:

PLN001 Commons in der Stadt



Wohnen als Urban Commons – In der ersten Folge von Planologie diskutieren wir mit unserem Interviewgast Tobias Bernet vom Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, welche alternativen Modelle des selbstverwalteten Wohnens (z.B. in der Form des genossenschatlichen Wohnungsbaus) im Hinblick auf die Versorgung mit bezahlbarem Wohnraum bestehen.

Shownotes:
vhw – Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung, difu, Max-Planck Institut für Bildungsforschung, Moral Economy, Verteilung der Haushalte nach Miete und Eigentum, KommodifizierungDekommodifizierung, Neue Heimat, DGBMietshäusersyndikat.

Zu News rund um Commons (und Ostroms 8 Prinzipien)
Walljasper, Jay (2011): Elinor Ostrom’s 8 Principles for Managing A Commons (http://www.onthecommons.org/, zuletzt geprüft: 31.01.2016).

Zu Urban Commons
Dellenbaugh, Mary/ Kip, Markus/ Bieniok, Majken/ Müller, Agnes Katharina/ Schwegmann, Martin (Hrsg.) (2015): Urban commons: moving beyond state and market; Bauverlag: Gütersloh, Berlin.

Zu Grundlagen der Mikro- und Makroökonomie
Mankiw, Gregory N., Taylor, Mark P (2014): Economics. Cengage Learning EMEA: Hampshire.

Beitrag von Tobias
Balmer, Ivo/ Bernet, Tobias (2015): Housing as a Common Resource? Decommodification and Self-Organization in Housing – Examples from Germany and Switzerland. In: Mary Dellenbaugh, Markus Kip, Majken Bieniok, Agnes Katharina Müller, Martin Schwegmann (Hrsg.): Urban Commons: Moving Beyond State and Market. (= Bauwelt Fundamente 154) Basel: Birkhäuser, 178-195.

Diese Episode entstand im Rahmen einer Hausarbeit des Seminars Regionalökonomie, Gewerbeplanung, Finanzplanung bei Prof. Dr. Dietrich Henckel, Fachgebiet Stadt- und Regionalökonomie, ISR, TU Berlin.